Beruf und Berufung

 

Kennen Sie Menschen, die sich gern in fremde Zuständigkeiten hineindrängen, obwohl sie keiner „gerufen“ hat? Sie mischen sich in Dinge, die gar nicht ihre Sache sind, und geben Ratschläge, um die sie keiner gebeten hat. Sie ernennen sich selbst zu Experten auf fast jedem Gebiet und reißen an sich, was in die Verantwortung anderer fällt. Sie betätigt sich, wo sie gar nichts zu suchen haben. Und jeder ärgert sich darüber. Denn niemand hat sie mit dieser Aufgabe betraut. Sie sind fehl am Platze. Jemand muss es ihnen sagen. Und nicht immer gelingt das auf schonende Weise. Wir selbst aber – sind wir wirklich da, wo wir hingehören, und tun wir das, wozu wir berufen sind? Vielleicht haben sie sich die Frage noch gar nicht gestellt! Aber – sind sie da richtig, wo sie sind? Oder sind sie vielleicht „im falschen Film“ und leben ein Leben, das gar nicht ihres ist? Ich habe mich das durchaus schon gefragt, ob ich nicht der falsche Mann am rechten Ort bin, oder der rechte Mann am falschen Ort, oder der richtige an der richtigen Stelle – aber im falschen Jahrhundert! Vielleicht verpasse ich gerade das Leben, das ich anderswo führen sollte. Und so verstehe ich auch die jungen Menschen, die sich nach der Schule für ein Studium oder ein Beruf entscheiden müssen und dabei nichts falsch machen möchten. Denn wie schnell sind die Weichen gestellt! Eventuell bereut man es ein Leben lang! Für Christen kommt aber hinzu, dass sie nicht unterwegs sind, um nach eigenem Gutdünken den bequemsten Weg zu suchen, sondern ihr Leben vor ihrem Schöpfer verantworten, der für jeden Menschen einen Plan hat. Da möchte man natürlich die Lebensaufgabe erfüllen, die Gott einem zugedacht hat – und keine andere! Kann ich also sagen: Hier stehe ich, weil Gott mich hier hingestellt hat, und widme mich einer Aufgabe, mit der Gott mich betraut hat? Oder habe ich mir meine Stellung im Leben einfach selbst ausgesucht, weil sie gerade leicht zu erreichen war, und kein anderer sie haben wollte? Man wird zugeben, dass das einen Unterschied macht! Denn in Gottes Vorsehung ist für jeden eine Rolle vorgesehen. Und in die nicht hineinzufinden, wäre peinlich, weil ich mich dann unnütz hier herumgetrieben hätte, während ich anderswo gebraucht wurde und nicht da war! Ist also das, worum ich mich kümmere, wirklich mein Ding? Erfülle ich Pflichten, die mir mein Schöpfer zugewiesen hat, oder bloß solche, die ich mir selbst auflade? Bin ich in Gottes Auftrag unterwegs oder kenne ich meinen Auftrag vielleicht gar nicht? Freilich: die große Frage ist, woher der Mensch das eigentlich wissen soll, und woran er seinen Platz erkennen kann. Man möchte nicht „unberufen“ irgendetwas tun. Aber wie erfahre ich, was Gott mit mir vorhat? Leute wie Abraham, Mose, Jesaja und Josua bekamen direkte Anweisungen. Die Regel ist das aber nicht. Und so muss man auf die indirekten Hinweise achten, an denen es nicht fehlt: 

1. 

Einen ersten Hinweis darauf, wo ich sein sollte, gibt mir der Ort, an den ich ungefragt gestellt wurde. Denn Gottes Vorsehung greift lange bevor wir nach ihr fragen. Und so ist ein jeder schon durch seine Geburt in einer bestimmten Zeit, einem Land und einer Familie „verortet“. Gott würfelt uns nicht ins Dasein hinein, sondern platziert uns so, dass neben der Muttersprache und dem Geschlecht auch schon viele Bezugspersonen feststehen. Und ohne besondere Gründe muss ich nicht annehmen, dass Gott meine Lebensaufgabe auf der anderen Seite der Erdkugel vor mir „versteckt“ hätte. Vielleicht liegt sie wirklich dort – und dann wird er mir das zeigen. Doch ohne besonderen Anlass muss ich nicht in die Ferne schweifen, sondern darf bis zum Erweis des Gegenteils unterstellen, dass Gott mich da haben will, wo er mich durch meine Geburt hingestellt hat. Wer keinen Grund hat wegzugehen, hat einen Grund zu bleiben. Und ist er wirklich „falsch“, wird Gott ihn das merken lassen. Der Ausgangspunkt seines Lebens kann aber so verkehrt nicht sein. Denn den hat nicht der Mensch gewählt, sondern Gott. Und so hält es auch das Neue Testament für gut, wenn einer in dem Stand bleibt, in dem er berufen wurde (1. Kor 7,17). Nicht, weil der Sohn des Metzgers nicht Pianist werden oder der Einheimische nicht auswandern dürfte, sondern weil solche Veränderungen vor Gott wenig bedeuten. Nicht, ob wir „Besonderes“ oder „Gewöhnliches“ tun, ist vor Gott entscheidend, sondern dass wir dabei auf seinen Willen schauen.

2. 

„Auf den Willen Gottes schauen“ heißt aber im zweiten Schritt, dass der Mensch mit seinen Pfunden wuchern und aus seinen Talenten das Beste machen soll. Denn die geistige und körperliche Grundausstattung, die mir der Schöpfer als Marschgepäck auf den Lebensweg mitgab, hat er nicht zufällig zusammen-gestellt, sondern hat sie auf meine Aufgabe zugeschnitten. Wenn also jemand mit Kindern umgehen kann oder hoch musikalisch ist, wenn er ein Sprachtalent oder ein begnadeter Bastler ist, dann hat er diese Gaben nicht mitbekommen, damit sie brachliegen, sondern damit er sie nutzt. Jesu Gleichnis von den anvertrauten Zentnern (Mt 25,14ff.) macht deutlich, dass Gott eines Tages Rechenschaft darüber fordert, ob wir unsere Kräfte sinnvoll genutzt haben. Und dass einer lebenslang tut, was er absolut nicht kann, wird nur selten Gottes Wille sein. Darum sind unsere Begabungen ein deutlicher Fingerzeig, dass wir sie nutzen sollen. 

3. 

Allerdings müssen wir gleich ergänzen, dass sie nicht zum eigenen Vorteil zu nutzen sind, sondern zum Vorteil unserer Mitmenschen. Denn wir haben unsere Gaben nicht bekommen, um uns selbst zu erhöhen, um unserem Glück nachzujagen oder durch Überlegenheit über andere zu herrschen, sondern wir sollen dienen. Jesus sagt: „Der Größte unter euch soll euer Diener sein“ (Mt 23,11; vgl. Mt 20,26). So ist es ein wichtiger Maßstab der Berufswahl, dass sich dieser Beruf als konkrete Gestalt der Nächstenliebe verstehen lässt. Und wenn sich ein Beruf so nicht verstehen lässt, kann man ihn gleich ausschließen. Denn wie uns das Gebot der Gottesliebe zum Glauben beruft, so beruft uns das Gebot der Nächstenliebe zur hilfreichen Tätigkeit für andere. Der Ehrgeiz des Technikers soll sein, seine Kunden auf die erdenklich beste Weise mit Technik auszustatten. Das Ziel des Lehrers muss sein, seinen Schülern optimal voran zu helfen. Und auch ein Unterhaltungskünstler darf nicht bloß für seinen Geldbeutel arbeiten, sondern sein vorrangiges Interesse muss sein, angestrengten Menschen Entspannung und Freude zu schenken. Natürlich darf er davon auch leben. Denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert (Lk 10,7; vgl. 1 Kor 9,9). Doch in erster Linie wird ein Christ für andere arbeiten und wird fleißig sein, nicht um glücklich zu werden, sondern um glücklich zu machen. Nicht das Nehmen, sondern das Geben soll unsere größte Freude sein! Und auch das Paket unserer Talente und Fähigkeiten soll nicht etwa helfen, den Nachbarn zu überbieten, zu verdrängen und in den Schatten zu stellen, sondern ihm aufzuhelfen und für ihn einzuspringen, wo er etwas nicht hat oder kann. Ein Christ darf sich nicht als Zuhälter oder Wucherer, als Söldner, Heiratsschwindler oder Ausbeuter betätigen – denn was gegen Gottes Gebot geht, kann unmöglich eine Konkretion des Liebesgebotes sein. Geht man aber einem „anständigen“ Berufe nach, darf man auch den nicht durch eigennützige Gesinnung verderben. Denn die Liebe sucht nicht das Ihre (1. Kor 13,5). Und wer im Beruf trotzdem das Seine sucht (nämlich seinen Vorteil oder seine Absicherung), der wird auch als Krankenpfleger, Polizist, Entwicklungshelfer oder Sozialarbeiter das Ziel verfehlen. Denn was zählt, ist der Gehorsam gegen das Liebesgebot. 

4. 

Wer ist nun aber mein Nächster, den ich lieben und dem ich mit meinen Gaben dienen soll? Wer viele Möglichkeiten hat, könnte da noch ratlos sein. Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10,25ff.) hilft aber insofern weiter, als es uns immer auf den verweist, der gerade blutend vor unseren Füßen liegt. Das heißt: In der Not selbst liegt schon der Auftrag. Und wo der Mensch mit einer Not konfrontiert ist, der er mit seinen Gaben abhelfen kann, da musst er nicht lange grübeln, ob er auch zuständig ist, sondern da hat ihn Gott selbst über seine Aufgabe stolpern lassen und hat ihn mit der Nase drauf gestoßen. Denn wo ein Mensch helfen kann, ist er auch zu helfen berufen. Und wenn genug Unheil vor seiner eigenen Tür geschieht, muss er nicht annehmen, seine wahre Aufgabe warte auf der anderen Seite des Globus auf ihn. Nein: Gott hat jenen Mann, der unter die Räuber fiel, nicht in weiter Ferne versteckt, damit der Samariter seine Aufgabe erst noch lange suchen soll. Sondern er hat ihm den Verwundeten vor die Füße gelegt, damit er das Nächstliegende tut. Und so muss ein junger Mensch, der nicht weiß, was er werden soll, nur drauf schauen, mit welchen Defiziten und Nöten ihn Gott konfrontiert. Gibt‘s dann schon genug Ärzte, muss er nicht auch noch einer werden, um mit den vorhandenen zu konkurrieren. Und um das, worum sich alle kümmern, muss er sich nicht auch noch kümmern. Es gibt aber zu jeder Zeit Probleme, denen sich keiner widmet. Es gibt Aufgaben, um die andere einen Bogen machen, weil da wenig zu verdienen ist. Hat aber jemand die nötigen Gaben, um so eine Lücke zu schließen, muss er auf keine Himmelsstimme warten, sondern darf sich der Sache annehmen und überzeugt sein, dass es Gott gefällt. Denn das ist es, was Paulus im Römerbrief einen „vernünftigen Gottesdienst“ nennt (Röm 12,1). Zur Nächstenliebe berufen erweist man sich als gehorsam, indem man zupackt. Man macht damit die eigenen Glieder zu Waffen der Gerechtigkeit (Röm 6,13). Man gebraucht seine Kraft im Sinne des Schöpfers, der sie gegeben hat. Man macht sich nicht wichtig, sondern macht sich nützlich. Man investiert sich selbst in eine gottgefällige Aufgabe und hat damit seinen Platz im Leben gefunden.

5. 

Dass aber einer zu gar nichts Gutem berufen wäre und zu gar nichts taugte, kann man ausschließen. Denn, wie Luther sagte, ist doch jeder von uns in irgendeinem Stand (ist Mann oder Frau, Angestellter oder Vorgesetzter, Schüler oder Lehrer) und darf sich so berufen fühlen, das, was er ist, auf gute Weise zu sein. Eltern sind berufen, ihren Kindern gerecht zu werden. Kinder sollen versuchen, ihren Eltern gute Kinder zu sein. Und besäße einer gar nichts als nur einen Hund und eine Topfpflanze, hätte er schon dadurch die Berufung, ihnen in Liebe das Schuldige zu erweisen. Wer krank ist, kann immer noch für die beten, die ihn pflegen. Und wer durch Übermut gescheitert ist, kann sich zur Aufgabe machen, andere davor zu warnen. Unberufen oder entbehrlich ist aber keiner. Und es ist auch keine ehrliche Arbeit so banal, dass sie nicht durch die gute Haltung, in der man sie angeht, geadelt werden könnte. Wenn einer für den anderen nur ein Spiegelei brät, kann das doch – mit Liebe und Demut getan – ein „vernünftiger Gottesdienst“ sein! Darum sagt Luther, man dürfe nicht das Werk selbst ansehen (ob‘s groß oder klein, schwer oder leicht, angesehen oder verächtlich sei), sondern nur auf den Befehl und den Gehorsam müsse man schauen, der drin ist. Ist der recht, so ist auch das Werk recht – und wenn’s so gering wäre, wie einen Strohhalm aufzuheben. Ist aber weder Gehorsam noch Liebe drin, könnte einer die tollsten Dinge tun und sogar Tote auferwecken – und es wäre doch ein unrechtes und verdammliches Tun. Denn Gott schaut nicht auf den Glanz unserer Taten, sondern auf den Gehorsam im Herzen, ob wir einander dienen mit den Gaben, die wir empfangen haben, und darin „gute Haushalter“ sind „der mancherlei Gnade Gottes“ (1. Petr 4,10). Weiß einer trotzdem noch nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll, muss er nur der goldenen Regel folgen (Mt 7,12) und sich selbst befragen: Wüsste ich einen, der so lustig ist, der sich mit Pflanzen auskennt und Wein im Keller hat – was wollte ich wohl, was der für mich tut? Da fiele bald jedem etwas ein. Und wenn er nur dazu taugte, dass er andere zum Lachen bringt, so wäre eben das seine Berufung – und wäre wahrlich nicht die schlechteste. Was soll also der Unfug, dass Menschen meinen, ihr Leben sei leer und sinnlos? Im Grunde liegt’s jedem vor der Nase, wozu er berufen ist. Und dass einer zu gar nichts berufen wäre, kommt in Gottes Ordnung nicht vor.

6. 

Jeder kann die vier Orientierungspunkte abgleichen, die wir genannt haben: seine Verortung in der Welt, seine Ausstattung mit Begabungen, das Liebesgebot Gottes und die ihm begegnenden Nöte. Wenn nun aber jemand ruft: „Was ist denn mit meinen Neigungen? Soll man sich nicht auch an den eigenen Neigungen orientieren?“ – so habe ich das bewusst außen vor gelassen. Denn wenn‘s einen Menschen innerlich zu einer Tätigkeit drängt, die ihn fasziniert und fesselt, ist das noch kein Indiz einer Berufung, sondern es kann ihn sogar von seiner wahren Berufung ablenken. Auf den ersten Blick scheint das nicht wahrscheinlich. Denn wir entwickeln gewöhnlich eine Leidenschaft für das, was wir gut können. Und mit Leidenschaft und Ausdauer gelingen uns dann auch imposante Leistungen. Aber dass der Mensch auf einem Gebiet glänzen kann, heißt noch nicht, dass er sich dem auch widmen soll. Sondern solche Neigungen können uns ganz böse in die Irre führen. Manche neigen zu dem, was ihnen Bewunderung einträgt oder anderen Furcht einflößt. Manche neigen zu dem, was ihnen die Liebe des Publikums verschafft. Und manche neigen zu dem, was gerade der leichteste Weg ist. Doch in jedem dieser Fälle kann das Ergebnis etwas Gefährliches, Dummes oder auch Verbrecherisches sein, während das, was die Liebe fordert, oft nicht ruhmvoll ist, und das, was wirklich not tut, mir keinen Applaus einträgt. So muss man junge Leute durchaus davor warnen, einen inneren Drang, eine Leidenschaft oder die Faszination einer bestimmten Rolle schon unmittelbar mit ihrer Berufung gleichzusetzen. Denn die Aufgabe, mit der Gott sie betrauen will, kann schwer, hart und wenig verlockend sein – während sie das, worauf sie Lust haben, von ihrer wahren Lebensaufgabe bloß ablenkt. 

7. 

Es führt zu bitterem Erwachen, wenn man im Rückblick erkennt, nicht am rechten Ort gewesen zu sein. Denn ein falsch investiertes Leben kann man nicht nochmal von vorne beginnen. Und so gibt es überaus traurige Fälle, in denen die Berufung und der Lebensweg eines Menschen ganz schlecht harmonieren. Es ist tragisch, wenn jemand keine Gelegenheit bekommt, sein Talent zu entfalten. Und nicht in jedem Fall kann man sagen, der Betreffende hätte das selbst entschieden. Denn wieviele begabte Schriftsteller, Musiker, Dichter und Forscher haben ihre besten Jahre in Schützengräben vergeudet! Wieviele kluge Köpfe sind allein wegen äußerer Armut nie zu einer vernünftigen Ausbildung gelangt! Wieviele wurden durch gesellschaftliche Umstände in eine Rolle gezwungen, die sie nicht ausfüllen konnten! So mancher ringt mit Aufgaben, denen er nicht gerecht werden kann, während seine besseren Anlagen verkümmern. So mancher sagt: Was ich kann, wird hier nicht gebraucht, was hier gebraucht wird, kann ich nicht – und trotzdem muss ich bleiben! Es wird zur schweren Anfechtung, wenn sich ein Christ an Gottes Vorsehung wundreibt und dauernd das Gefühl hat, „fehl am Platze“ zu sein. Mit solchen Menschen muss man darüber reden, ob sie vielleicht nicht ihrer Berufung, sondern bloß einer Neigung gefolgt sind – oder ob Gott ihrem Dasein vielleicht eine noch unverstandene, ganz andere Bedeutung geben möchte. Angesichts solcher Kämpfe sollten die Übrigen aber umso dankbarer sein. Und jeder, den seine Lebensaufgabe weder quält noch überfordert, darf darin großen Segen erkennen. Denn was gibt‘s Schöneres und Beglückenderes, als sich einer sinnvollen Aufgabe zu widmen, der man auch gewachsen ist? Das ist großer Segen, wenn der Mensch gebraucht wird und mit seinen geistigen und leiblichen Gaben anderen weiterhelfen kann. Es ist eine Ehre, wenn er sich als Mitarbeiter in Gottes Werk fühlen darf und seine Rolle ausfüllt. Nichts schenkt solche Zufriedenheit! Und so lassen sie uns jedem helfen, der seine Berufung heute noch sucht und noch nicht weiß, wo er in Gottes Plan stehen soll. Gott helfe aber auch uns selbst, dass wir anpacken, was uns vor den Füßen liegt, und dort nicht fehlen, wo man uns braucht. Denn zur Arbeit sind wir geboren, zur Liebe bestimmt und in Gottes Welt gesandt.